Wo Kultur und Shopping zusammenkommen: Whatnot Trendreport 2027

Whatnot veröffentlicht heute den Whatnot Trendreport 2027. Er zeigt, welche Produkte, Trends und Communities unserer Einschätzung nach das kommende Jahr prägen werden und wie Menschen in Deutschland künftig einkaufen, sammeln und sich austauschen. Grundlage sind Plattformdaten von Whatnot, Einblicke unserer Shopper aus aller Welt und die Perspektive der Seller, die ihre Communities am besten kennen.

Live Shopping verändert, wie Menschen in Deutschland Produkte entdecken und sich über gemeinsame Leidenschaften austauschen. In einer bevölkerungsrepräsentativen Umfrage von Whatnot unter 2.000 Erwachsenen in Deutschland, durchgeführt von Censuswide, gaben fast die Hälfte der 18- bis 24-Jährigen (48 %) und 40 % der 25- bis 34-Jährigen an, häufiger per Live Shopping einzukaufen als noch vor einem Jahr. Für jeden Siebten (15 %) der 18- bis 34-Jährigen ist Live Shopping bereits einer der ersten Orte, an denen sie neue Produkte entdecken.¹ Weltweit kommen auf Whatnot jede Woche mehr als 650.000 neue Käufer hinzu.

Whatnot umfasst Hunderte Kategorien, von Trading Cards und Fußballkarten über Mode und Beauty bis hin zu Spielzeug. Rund um diese Kategorien sind große Communities entstanden. 2025 erzielte Whatnot weltweit mehr als 8 Milliarden US-Dollar Live-Umsatz, und in diesem Jahr dürfte sich dieser Wert mehr als verdoppeln.

Im Mittelpunkt stehen die Seller. Sie kennen den Geschmack ihrer Käufer, teilen ihr Wissen zu begehrten Produkten und überraschen sie mit neuen Fundstücken. Genau diese menschliche Seite macht den Reiz aus: Ein Fünftel der Deutschen (20 %) schaut Live Shopping auch zur Unterhaltung, ohne etwas zu kaufen.¹ Aus den Gesprächen zwischen Verkäufern und Käufern und aus unseren Such- und Bestelldaten sehen wir, welche Trends gerade an Relevanz gewinnen und was 2027 groß werden dürfte.

Mode: Klasse statt Masse

Für modebewusste Shopper wird Whatnot immer mehr zur ersten Anlaufstelle. Mode generiert mehr Bestellungen als jede andere Kategorie auf der Plattform, und weltweit hat sich das Bestellvolumen im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt.² In Deutschland ist Mode einer der wichtigsten Wege, über die neue Shopper zu Whatnot finden: Mehr als jeder fünfte neue Shopper in Deutschland hat seinen allerersten Kauf in diesem Jahr im Bereich Mode getätigt, im Vorjahr war es noch jeder achte.

Deutsche Käufer jagen keinen kurzlebigen Trends hinterher. Sie investieren in Stücke mit Geschichte und Bestand: traditionsreiche Designerhäuser, die Logo-Taschen der 2000er, besondere Vintage-Stücke und die Marken, mit denen sie aufgewachsen sind. Ein Viertel der Deutschen (25 %) sucht insbesondere nach Vintage- und Second-Hand-Stücken, die es im regulären Handel nicht gibt, anstelle von saisonalen Trends.³

Taschen fürs Leben: Deutschland setzt auf Klassiker

Handtaschen bleiben auch 2027 ein wichtiger Einstieg in den Luxus-Resale. Deutsche Shopper sehen Designertaschen traditionsreicher Häuser als langfristige Investition statt als Saisonkauf, und greifen zu den Klassikern. Live-Shows rund um gebrauchte Luxustaschen und Accessoires kamen 2026 bisher weltweit auf fast 150 Millionen Aufrufe. In Deutschland stiegen die Bestellungen von Chanel-Taschen um 780 %, nachdem das Haus mit seinem neuen Kreativdirektor an Beliebtheit gewonnen hat. Die Bestellungen von Dior-Taschen legten um 710 % zu, Gucci um 630 %, Louis Vuitton um 430 %, Fendi um 340 % und Hermès um 300 %.

Außerdem haben die Deutschen ein Faible für Reisetaschen: Den Weekender Keepall von Louis Vuitton kaufen deutsche Shopper 3,4-mal so häufig wie Shopper weltweit.

Rock on: Der Prada-Effekt

Wenn man dem Laufsteg glaubt, wird 2027 das Jahr des Rocks. Prada schickte für Frühjahr/Sommer 2027 ganze 63 Röcke über den Runway, und Whatnot-Shopper weltweit ziehen bereits mit: Die Suchanfragen nach Röcken stiegen um 93 %. In Deutschland legten die Rock-Bestellungen zwischen dem ersten und dritten Quartal 2026 um 160 % zu.

2027 dürfte der Rock zum Allrounder im Kleiderschrank werden, mit dem Shopper mit Längen, Stoffen und Epochen experimentieren. 

Heimvorteil: Deutschland setzt auf lokale Marken

Deutsche Shopper sind den Marken vor der eigenen Haustür treu, und die Namen ihrer Kindheit finden über Live Shopping neue Fans. Ganz vorn liegt adidas: Die Suchanfragen nach der Marke stiegen in diesem Jahr um das 12,8-Fache. Ein großer Teil des Interesses gilt den Vintage-Klassikern. Samba und Spezial, geboren auf dem Fußballplatz und in der Handballhalle. Puma, dessen schmaler, flacher Speedcat zum Streetstyle-Liebling geworden ist, verzeichnete ein Bestellplus von 640 %.

Auch eines der deutschen Luxushäuser schreibt an dieser Geschichte mit. Die Bestellungen von MCM, 1976 in München gegründet, stiegen um 690 %, und deutsche Shopper suchen 3,3-mal so häufig nach der Marke wie Shopper weltweit. Spitzenreiter ist die Linie Visetos mit dem markanten Monogramm.

2027 erwarten wir, dass sich heimische Namen über adidas, Puma und MCM hinaus wieder Plätze in unseren Kleiderschränken erobern.

Second Hand, erste Wahl: Männer setzen auf Vintage

Vintage bleibt die Königsdisziplin für alle, die mit Stücken aus der Vergangenheit einen ganz eigenen Look kreieren wollen. In Deutschland stiegen die Bestellungen von Vintage-Mode um 130 %, die Suchanfragen haben sich verdreifacht.

Während die meisten Modebestellungen auf Whatnot in Deutschland von Frauen stammen, geben bei Vintage hierzulande die Männer den Ton an: Sie stellen 62 % der deutschen Vintage-Käufer. Das Lieblingsstück ist das Vintage-Band- oder Tour-Shirt, gefolgt von Hoodies, Jacken und Fußballtrikots. Auch Vintage-Streetwear spielt eine große Rolle: Die Bestellungen von Vintage-Nike stiegen um 66 %, die von Vintage-adidas um 46 %. Das Jahrzehnt, das deutsche Shopper am häufigsten nennen, sind die 1990er.

Unsere Prognose für 2027: Auch Frauen greifen zu den Vintage-Klassikern der Männer, vom verwaschenen Tour-Shirt bis zum Oversize-Hoodie. Statt Quiet Luxury sind Stücke mit Persönlichkeit gefragt. Je ausgeblichener der Print und je kultiger die Band, desto besser.

Beauty: Deutschland findet seinen Signature-Duft

Beauty wird persönlicher, experimentierfreudiger und ausdrucksstärker und Shopper finden immer neue Routinen. Weltweit haben sich die Beauty-Bestellungen auf Whatnot in diesem Jahr fast verdreifacht. Shopper entdecken Düfte als Form des Selbstausdrucks und lassen sich von dem inspirieren, was die Laufstege für Frühjahr/Sommer 2027 zeigen: strahlende Haut, Smoky Eyes und Haare mit Struktur.

Plattformaktivität, Vorlieben der Käufer und Beobachtungen der Seller deuten auf mehrere Trends hin, die Beauty 2027 prägen werden.

Duft-Layering: Parfum wird zur Garderobe

Shopper behandeln Duft zunehmend wie Mode und bauen sich eine Duft-Garderobe auf, die je nach Stimmung, Stil oder Anlass wechselt. 2026 werden auf Whatnot weltweit rund 18 Duftartikel pro Minute verkauft, und 72 % der Parfum-Käufer kamen für einen weiteren Kauf zurück.

In Deutschland ist Duft die Beauty-Kategorie des Jahres. Die Suchanfragen nach „Parfum“ stiegen um das 12-Fache, damit zählt es zu den meistgesuchten Begriffen auf Whatnot in Deutschland. Zwischen dem ersten und dritten Quartal 2026 wuchs die Zahl der Parfum-Shopper hierzulande um 150 %. Kleine Flakons tragen zum Reiz bei: Im selben Zeitraum haben sich die Bestellungen von Düften mit 30 ml oder weniger verdreifacht. So lassen sich neue Düfte leichter ausprobieren und Sammlungen aufbauen.

Herr-lich: Deutsche Männer entdecken Beauty

Beauty auf Whatnot ist längst nicht nur Frauensache. Zwischen dem ersten und dritten Quartal 2026 hat sich die Zahl der Männer in Deutschland, die auf Whatnot Beauty-Produkte kaufen, mehr als verdreifacht. Inzwischen ist mehr als jeder fünfte Beauty-Shopper in Deutschland ein Mann. Duft spielt dabei eine große Rolle: Mehr als zwei von fünf Männern, die auf Whatnot Beauty kaufen, greifen zu Parfum.

Von „Clean Girl“ zu „Worn-In Glam“: Perfekt war gestern

Nach Jahren des minimalistischen No-Make-up-Looks wird es 2027 ein bisschen unordentlicher. Strahlende, gepflegte Haut bleibt, doch was darauf kommt, verändert sich: Smoky Eyes, dunklere Farbtöne, gekreppte Haare und bewusst unperfekte Texturen.

Das Kaufverhalten spiegelt den „Worn-In Glam“ der Frühjahr/Sommer-Laufstege 2027 bereits wider. Dunkle, ausdrucksstarke Lidschatten wurden 2026 durchgehend etwa doppelt so oft gekauft wie Paletten in Nude- und Neutraltönen. Die Suchanfragen nach Kreppeisen haben sich verdreifacht, und die Zahl der Shopper, die danach suchen, stieg um 59 %.

2027 trifft gepflegte Haut auf Make-up und Haare, die weniger makellos wirken: lebendiger, lässiger und persönlicher.

Spielzeug & Hobbys: Nostalgie zum Anfassen

Spielzeug ist längst nicht mehr nur etwas für Kinder: Immer mehr Erwachsene sammeln die Figuren und Spielsachen ihrer Kindheit und machen daraus ein ernsthaftes Hobby. Weltweit wuchsen die Bestellungen in der Kategorie Spielzeug & Hobbys auf Whatnot 2026 um 140 %, mit mehr als 118 verkauften Artikeln pro Minute. Die Zahl der Spielzeug-Shopper hat sich mehr als verdoppelt.

Diese Spielzeugtrends werden 2027 in Deutschland überall zu sehen sein:

Klein, aber oho: Deutschland ist Minifiguren-Nation

Deutsche LEGO-Fans haben eine Schwäche für die kleinen Figuren. Zwei Drittel der deutschen LEGO-Bestellungen sind Minifiguren, weltweit ist es weniger als die Hälfte. Besonders gefragt sind bekannte Reihen: Die Suchanfragen nach LEGO Ninjago stiegen um 440 %, damit ist Ninjago die am schnellsten wachsende LEGO-Themenwelt in Deutschland. Nach LEGO Star Wars suchen deutsche Shopper 2,5-mal so häufig wie Shopper weltweit.

2027 wird die Minifigur zum Fußballsticker für Erwachsene: klein, erschwinglich, endlos sammelbar, getauscht und gejagt, bis jede Serie komplett ist. 

Die 90er sind zurück: Diddl und Retro-Gaming

Die nächste Nostalgiewelle dreht sich um die Marken, die die 1990er und 2000er geprägt haben, und in Deutschland zeigt das niemand so deutlich wie Diddl. Die Bestellungen rund um die Kult-Comicmaus stiegen um das 105-Fache, die Suchanfragen um das 79-Fache. Auf Whatnot stammen 92 % aller Diddl-Bestellungen aus Deutschland. Für die Hälfte der deutschen Diddl-Käufer war ein Diddl-Artikel ihr allererster Kauf auf der Plattform. Gesucht werden vor allem die legendären Diddl-Blätter, Schreibwaren, Plüschtiere und Figuren.

Retro-Gaming reitet auf derselben Welle. Die Bestellungen von Retro-Konsolen haben sich in Deutschland mehr als verdreifacht, angeführt von der PlayStation 1 (plus 710 %) und der Wii (plus 680 %), während sich die Game-Boy-Bestellungen fast vervierfacht haben. Die Suchanfragen nach Nintendo DS und 3DS legten um 670 % zu.

2027 wird das ikonische Nintendo 64 in Europa 30 Jahre alt. Wir erwarten, dass Jubiläen wie dieses, Neuauflagen und neue Interpretationen bekannter Reihen noch mehr Kindheitslieblinge zurück ins Rampenlicht holen, wenn Millennials und Gen Z die Spielzeuge und Konsolen sammeln, mit denen sie aufgewachsen sind. 

Zum Knautschen: Deutschland im Squishy-Fieber

Squishys sind auf dem Weg vom Trend zum festen Sammelobjekt. In diesem Jahr machten sie weltweit konstant fast zwei Drittel der Suchanfragen in der Kategorie Spielzeug & Hobbys auf Whatnot aus, mit NeeDoh als meistgesuchter Marke. Auch Taba Squishy (das 15,6-Fache) und Squishables (das 5-Fache) legten kräftig zu. In Deutschland kommt der Trend gerade erst an: Im Sommer gingen die Suchanfragen nach Squishys steil nach oben und stiegen zwischen dem ersten und dritten Quartal 2026 um das 115-Fache.

2027 erwarten wir, dass limitierte Drops und Kollaborationen mit bekannten Figuren das schlichte Anti-Stress-Spielzeug zum nächsten Must-have-Sammelobjekt für deutsche Erwachsene machen.

Sammelkarten: Die Karten werden neu gemischt

Mit Trading Cards werden Fans Teil der Welten, Figuren und Fandoms, die sie lieben. Das 30. Jubiläum von Pokémon hat gezeigt, wie stark diese Verbindung sein kann: Weltweit haben sich das Bestellvolumen und die Zahl der Käufer von Pokémon-Karten im Vergleich zum Vorjahr jeweils mehr als verdoppelt.

Popkultur und Sammeln wachsen immer enger zusammen. Diese Trends werden das Sammeln von Trading Cards in Deutschland 2027 prägen:

Schnapp sie dir alle, auf Deutsch: Pokémon macht neue Sammler

Das 30. Pokémon-Jubiläum hat global Hunderttausende Erstkäufer von Pokémon-Karten zu Whatnot gebracht. In Deutschland sorgte das Jubiläum im September für ein Allzeithoch: Die Bestellungen haben sich gegenüber September 2025 fast verdoppelt.

Deutsche Sammler wollen ihre Karten auf Deutsch. Die Bestellungen deutschsprachiger Pokémon-Karten stiegen um 81 %, während die Bestellungen japanischsprachiger Karten um 44 % zurückgingen, ein deutlich stärkerer Rückgang als weltweit (11 %). Die deutsche Top-Trainer-Box ist zum Sammlerliebling geworden: Die Suchanfragen danach stiegen um 380 %. Das neue deutsche Set „Erhabene Helden“ ist die meistgesuchte Neuerscheinung des Jahres.

2027 erwarten wir, dass die Fans, die im Jubiläumsjahr mit dem Sammeln begonnen haben, langfristig dabei bleiben und ihre Sammlungen rund um ihre Lieblingsfiguren und Karten in ihrer eigenen Sprache aufbauen.

Vom Bildschirm in die Sammlung: Anime bringt neue Fans

Das nächste Wachstum bei Trading Cards wird nicht nur von etablierten Kartensammlern kommen. Wir gehen davon aus, dass Crossover mit Filmen, Games und Serien immer mehr Fans zu Trading-Card-Käufern machen wird.

Das beste Beispiel in Deutschland ist One Piece. Die deutschen One-Piece-Bestellungen stiegen um 340 % und machen inzwischen 17 % des deutschen Trading-Card-Umsatzes aus. Fans suchen ihre Lieblingsfiguren: Die Bestellungen von Luffy-Karten stiegen um 860 %, die der begehrten Manga-Rare-Karten um 270 %. Insgesamt wuchsen Anime-Kartenspiele in Deutschland fast achtmal so schnell wie Trading Cards insgesamt.

Auch neuere Spiele mischen mit. In Deutschland stiegen die Suchanfragen nach Riftbound, dem Trading Card Game zu League of Legends, um mehr als das 11-Fache.

2027 erwarten wir, dass Deutschlands nächster großer Karten-Hype eher auf einem Streamingdienst oder einer Konsole beginnt als im Kartenladen, denn jede neue Anime-Staffel und jeder Game-Launch schafft ein neues Fandom, das sammeln will.


Sportkarten: Neue Stars, alte Liebe

Große Sportmomente begeistern Fans nicht nur, sie machen sie auch zu Sammlern. Weltweit wurden auf Whatnot 2026 bisher mehr als 100 Millionen Sportkarten verkauft. In Deutschland ist Fußball der Sport wenn es ums Sammeln geht: 69 % der deutschen Sportkarten-Bestellungen sind Fußballkarten. Die WM 2026 hat eine neue Welle von Fans gebracht: Die Zahl der Deutschen, die während des Turniers ihren allerersten Whatnot-Kauf mit Fußballkarten getätigt haben, hat sich im Vergleich zu denselben Wochen 2025 mehr als verdreifacht.

Auf Basis dieser Dynamik erwarten wir 2027 in Deutschland folgende Trends beim Sammeln von Sportkarten: 

Treue zahlt sich aus: Schalke, Köln und HSV holen auf

Der FC Bayern München bleibt für Kartensammler der größte Club Deutschlands, und das Topps-Set Bayern Lineage war ein echter Hit: Die Bestellungen stiegen um das 32-Fache. Am stärksten wachsen aber andere Kultclubs, deren Fans ihnen auch durch die jüngsten Zweitliga-Jahre die Treue gehalten haben. Die Bestellungen von Schalke-04-Karten stiegen um das 10,5-Fache, die vom 1. FC Köln um das 7,7-Fache und die vom Hamburger SV um das 6,8-Fache. Alle drei lassen den FC Bayern (das 3,7-Fache) weit hinter sich.

2027 erwarten wir, dass Treue mehr zählt als der Tabellenplatz: Für deutsche Sammler ist eine Schalke-Karte ein Bekenntnis, egal, was die Tabelle sagt.

Die Zukunft spielt jetzt: Neue Stars fordern die Legenden heraus

Sammler werden immer nach den Ikonen suchen, doch 2027 erwarten wir, dass aufstrebende Stars noch mehr Aufmerksamkeit bekommen. Weltweit gehört Lamine Yamal inzwischen neben Lionel Messi zu den meistgesuchten Namen bei Fußballtrikots.

In Deutschland ist kein Spieler so schnell aufgestiegen wie Bayerns Shootingstar Lennart Karl. Die Bestellungen seiner Karten stiegen 2026 um das 523-Fache, und deutsche Sammler gaben pro Bestellung mehr für seine Karten aus als für die von Messi. Die Bestellungen von Karten seines Teamkollegen Michael Olise stiegen um 570 %.

Und die nächste Generation spielt nicht nur bei den Männern: Mit Blick auf die Frauen-WM 2027 stiegen die Suchanfragen nach Frauenfußball auf Whatnot in diesem Jahr weltweit um rund 70 %. Deutsche Sammler stehen schon jetzt hinter ihrer Kapitänin: Die Bestellungen von Giulia-Gwinn-Karten stiegen 2026 um fast das Neunfache. Damit ist sie die meistgesammelte Spielerin der Frauen-Nationalmannschaft.

Wenn sich eine neue Generation bei Frauen und Männern auf den größten Bühnen etabliert, werden Sammler zunehmend nach den Spielerinnen und Spielern greifen, die die Legenden von morgen sein könnten.

Quellen:
¹ Censuswide-Umfrage unter 2.000 Erwachsenen in Deutschland (bevölkerungsrepräsentativ, ab 18 Jahren), durchgeführt vom 6. bis 9. Oktober 2026.

² Interne Daten von Whatnot. Sofern nicht anders angegeben, beziehen sich deutsche Zahlen auf die Aktivität von Käufern in Deutschland und vergleichen Januar bis September 2026 mit Januar bis September 2025. Globale Zahlen beziehen sich auf die weltweite Whatnot-Aktivität im Jahr 2026. Einige deutsche Zahlen vergleichen stattdessen das erste Quartal (Januar bis März) mit dem dritten Quartal (Juli bis September) 2026; der Text weist jeweils darauf hin.

³ Umfrage von Research Without Barriers (RWB) unter 1.007 Erwachsenen in Deutschland, online durchgeführt vom 30. August bis 3. September 2026.

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